Reasons Edge

Ich geh noch mal in den Zoo

In fünf Jahren vielleicht.

Kind hat ihre Brille ins Giraffengehege geworfen, vermutlich fürs kurzsichtig blinzelnde Giraffenbaby.

Wir mussten dann warten, bis die Giraffen ins Bett gebracht wurden (und der Zoo zugemacht). Haben die Brille aber wieder.

Große Erleichterung: Wir müssen nicht um 7 Uhr 30 morgens in den Kindergarten. Eine Stunde später geht auch, die andere Ansage war eine Fehlinformation. Sehr gut, denn heute morgen merkte man schon, wie hart das geworden wäre.

Halb 9 bis halb 4 also, wobei wir sie oft früher abholen werden. Aber falls ich noch mal krank werde, ist die Kinderbetreuung gesichert. Man weiß ja nie. Also ich.

# 01. September 2010 • 0 Voices



Neuer Bürogenosse.

Ein Schredder.

Kennt ihr das, wenn jemand euch über andere erzählt, was im Papiermüll lag und “zufällig” bemerkt wurde, weil “man” doch den Inhalt der blauen Tonne umschichten musste, um mehr Platz zu schaffen?

Wenn euch der Ekel hochsteigt und das Gegenüber gar nicht verstehen würde, warum?

Von uns gibt es jetzt nur noch Infoschnipsel.

Sozusagen.

# 31. August 2010 • 2 Voices



Nuff is nuff.

Einmal ausheulen pro Tag reicht, ab jetzt wird nicht mehr durchgehangen.

Ich geh mir ja schon lange selbst auf die Nerven, weil ich mich so nicht kenne. Merkte schon, dass es auch gut getan hat, auch mal was rauslassen zu können (rein kam schließlich genug aus allen Richtungen in letzter Zeit).

Aber trotzdem.

Vielleicht musste es einfach auch mal raus. Aber trotzdem ist es jetzt gut.

# 31. August 2010 • 1 Voices



Schon wieder Schweden.

Ich. Mag. Nicht. Mehr.

Taumelte zur Warenausgabe, um dann festzustellen: Ist schon 21 Uhr, und ich hab vergessen, die Rollkommode zu bezahlen.

Taumelte zurück zur Warteschlangenansammlung und stand dann hilflos vor den 15 überfüllten Kassen, um herauszufinden, in welche Reihe ich mich am besten von hinten wieder einsortieren könnte.

Kam eine Ikea-Mitarbeiterin und sammelte mich ein, ließ mich an einer Automatenkasse zahlen und meinte “Nicht, dass Sie mir hier noch umkippen, Sie sehen ja schlimm aus, Sie müssen an die frische Luft!”

Wenn das die Probleme lösen würde, ich hätte längst ein Zelt im Wald :-))

Eine liebe Frau, ich war sehr froh.

Die Wahrheit ist, mir geht es furchtbar an die Nieren, in einer ungewohnten und ungeordneten Umgebung an dem herumzuorganisieren, was man Alltag nennen könnte. Wenn nicht noch ein paar Faktoren dazukämen. Ich warte selbst die ganze Zeit auf den Moment, an dem ich mir selbst sagen kann “Passt schon, ist ja nur Übergang”. Er kommt einfach nicht.

Na, irgendwann kommt er schon noch.

# 28. August 2010 • 2 Voices



Müde.

Wenn der Trockner undicht ist und stets alles volldampft, die Waschmachine sowieso nicht richtig schleudert und kaum Platz zum Aufhängen der vielen Sachen da ist, der Boiler erst nach 20 und der andere nach 30 Minuten lauwarmes Wasser macht und der Wasserdruck allgemein nicht mal zum Haarewaschen in normalem Tempo reicht, dann darf man schon mal unglücklich die eigene Wohnung vermissen. Finde ich.

# 28. August 2010 • 0 Voices



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