Reasons Edge

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Old habits die hard (while old lovers never die, they just fade away).

# 10. November 2010 • 3 Voices



Ach was.

“Wir kommen lieber zu euch, dann müssen wir bei uns nicht das Wohnzimmer aufräumen.”

Na, welche Familie mag das wohl sein ... ich muss wirklich damit aufhören, immer wieder zu versuchen, irgendeine Art von Normalität zurückzuerobern. Die innere Abwehr hat nun mal zigtausend Gründe.

# 05. November 2010 • 2 Voices



und dann.

Also ich weiß ehrlich nicht, ob ich diesen ganzen Weihnachtskram diesmal schaffe. Gut, ich muss natürlich. Das Kind. Ich muss also und ich werde.

So gerne würde ich eine Lebkuchenarmee backen für alle, die uns geholfen haben, aber wie soll ich das machen mit einem Camping-Ofen, in den vier Muffins passen?

Die Kiste mit dem Baumschmuck habe ich noch nicht aufgemacht, jedes einzelne Stück war umwickelt und selbst wenn etwas Löschwasser hineingelangt ist, vieles wird OK sein, darauf verlasse ich mich jetzt einfach mal. Außerdem wird das Kind keinen Unterschied sehen zwischen lustigen Blechfiguren für einen Euro von Ernstings und Weltbild oder sorgfältig über Jahre zusammengesammelten Einzelstücken, falls die Sachen doch nicht mehr in Ordnung sind.

Verschenken würde ich gerne so viel.
Ich hätte tausend Ideen.
Nur nicht das passende Budget, den passenden Ofen oder die passenden Nerven.

# 23. Oktober 2010 • 4 Voices



Knack Zisch Berst und Brandgeruch.

Im Nebengarten brennt gerade ein meterhohes Feuer. Das ist gut, also dass sie dort ständig am Großfeuer grillen, denn die ersten Male stand ich kreidebleich und zitternd auf dem Balkon, aber das hält man täglich gar nicht durch - glücklihcherweise.

Irgendwann war es nur noch ein kurzes Zusammenzucken und nicht mehr der totale Schock, wenn es um mich herum nach brennendem Holz gerochen hat.

Ich würd jetzt nicht so weit gehen zu behaupten, dass es mich nicht nervös macht oder dass ich den Brandgeruch nicht bemerke. Aber immerhin. Kein Zittern.

# 09. Oktober 2010 • 1 Voices



Nerven, dünn wie Papier

In der nächsten halben Stunde irgendwann Treffen mit dem Architekten.

Gute oder schlechte Nachrichten?

Unerträglich das hohle Gesabbel, es müsse ja in jedem Fall was Gutes sein, wenn es denn weitergeht. Stimmt nun mal nicht, es kann auch sein, dass wir zu elenden Kompromissen gezwungen werden, wenn wir Pech haben.

Die eine Familie möchte ja unbedingt die Kamine erhalten, die nicht in ihrer Wohnung sind, aus reiner Niedertracht, nehme ich an. Ich könnte wetten, dass diese Menschen und ihre unnötigen Sonderwünsche alles verzögern. Nicht, dass ich die Kamine nicht gern wiederhätte :-))))))))

Jedenfalls treffen wir uns nicht in Hörweite vom selbsternannten Ordnungsdienst, sondern nett beim Italiener.

# 01. Oktober 2010 • 2 Voices



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