Muss mal eben notieren, von unterwegs
The Eyre Affair (2001) Lost in a Good Book (2002) The Well of Lost Plots (2003) Something Rotten (2004) The Big Over Easy (2005) The Fourth Bear (2006) First Among Sequels (2007) Shades of Grey (2010) The Last Dragonslayer (2010), One of Our Thursdays is Missing (2011).
jasper fforde
Wenn ich irgendwo gejobbt habe oder fest angestellt war, kam ich grundsätzlich mein Leben lang pünktlich - was bedeutet, ein paar Minuten zu früh. Damit man sich in Ruhe einfinden, den Mantel weghängen und einen Kaffee holen konnte. Es war eine absolute Selbstverständlichkeit, dass ich selbst dafür verantwortlich war, unzuverlässige Zugverbindungen oder streikende Autos auszugleichen: Dann machte man sich eben so früh auf den Weg, dass es gar nicht erst passieren konnte, dass man ständig eine Stunde zu spät kam. Es war die Ausnahme, und die war so selten wie möglich.
Ganz anders alle, die heute für einen arbeiten. Ob Aushilfe, Büro-Service, Haushaltshilfe, Babysitter oder Handwerker: Sie stehen zum Teil tatsächlich lieber fünf Minuten vor dem Haus und klingeln zum Glockenschlag (!), als dem “Arbeitgeber” eine Minute zu schenken und verwandeln sich in rastloses Hirngelee, wenn sie länger als 30 Sekunden nach “Arbeitsschluss” noch irgendwas gefragt werden. Auch die ganz Jungen, die sich nur ab und zu etwas dazuverdienen möchten, sie kriegen es scheinbar so beigebracht.
Ich fand es immer schwierig, wenn mir gesagt wurde, ich solle etwas anders machen im Job und hatte daran schwer zu schlucken, eben weil ich mir immer viel Mühe gegeben habe. Auch dieses Problem hat die aktuelle Generation scheinbar nicht, die kündigen nämlich einfach sofort, sobald man um eine Änderung in der Arbeitsweise gebeten hat.
# 11. Dezember 2010 • 7 Voices
Dieses Video ist in deinem Land nicht verfügbar, also hier bitte einfach mal in Gedanken die Stelle aus diesem schaurigschönschlechten Titanic-Film einfügen, in der die Kamera noch einmal durch alle Räume, Korridore und Ebenen des großen Schiffs fährt, die tatsächlich schon längst geflutet auf dem Meeresboden liegen.
So, genau so sind meine Träume über unsere alte Wohnung, sogar träumend muss ich absurderweise an die Kameraführung in diesem Film denken, wenn ich mich zwischen verkohlten Balken drehe, über die eingestürzte Gaube und durch das zerstörte Kinderzimmer fliege, jeder schwarze Balken eine Detailaufnahme, die Asche überall und Türen, wo längst keine Wände mehr sind, stundenlang die schwarzen Balken in Reichweite, jede verkohlte Rille eine Großaufnahme und immer wieder das Dach über mir, knirschend und schwankend und bröselnd die Reste des Gebälks. Dann wache ich auf und durchsuche die Wohnung, weil ich nicht mehr weiß, ob der Geruch aus dem Traum kommt oder nicht.
# 30. November 2010 • 2 Voices
Old habits die hard (while old lovers never die, they just fade away).
# 10. November 2010 • 3 Voices
“Wir kommen lieber zu euch, dann müssen wir bei uns nicht das Wohnzimmer aufräumen.”
Na, welche Familie mag das wohl sein ... ich muss wirklich damit aufhören, immer wieder zu versuchen, irgendeine Art von Normalität zurückzuerobern. Die innere Abwehr hat nun mal zigtausend Gründe.
# 05. November 2010 • 2 Voices