Hölle noch mal
Wie Sirup-Fäden ziehen die Worte sich über meine Tasten. Alleine dieses Wort reicht jetzt schon wieder. Sirupfaden. Sirup-Faden. Sirupfäden. Es ist zum Verzweifeln. Ich ‘muss’ mehrere Rezensionen schreiben, um den Berg abzuarbeiten und ein Stückchen Hirn freizuschaufeln, das sich mit schlechtem Gewissen gefüllt hat, weil ich diese ganzen Bücher einfach liegen liess. Die Sätze wollen aber nicht. Bröckeln missmutig im Eingabefeld vor sich hin, lassen sich nicht drehen oder wenden, stellen sich quer und klumpen an den Fingerspitzen vor sich hin. Über das erste konnte ich schreiben, die anderen drehen mir stumm die Rücken zu. Merde.
Es ist aber nun mal so: Erst die Bücher. Dann der Reisebericht Potsdam. Erst wenn der online steht, sind Blogpause und Arbeiten angesagt. Zeit, um zusätzliche Stunden einfach abzuhängen, bis die Kreativität wieder flutscht, also die Zeit gibt’s schon mal gar nicht. Also zäh dahingenudelte Rezensionen. Halleluja. Wem hätte ich das ohne dieses Blog wohl erzählt? Allen, die nicht schnell genug entkommen wären. Vermutlich.
[Update] Die restlichen Rezis bleiben in der Kiste, bis ich mein Leben wieder im Griff habe. Kaffee bekommen und erst mal was anderes gearbeitet habe. Meine ich natürlich.
Donnerstag, 10. Juni 2004 • Link
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