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Ich schreibe mein kleines entspanntes belangloses Diary viel lieber hier

Vier der Artikel habe ich inzwischen fertig gestellt und abgegeben, zwei sind bis auf den fremden Input durchkonzipiert und werden dann schnell beendet sein, bleiben noch 11 Seiten zum Thema Sicherheit (für die Produktpalette des Auftraggebers). Bis Donnerstag - das geht gerade noch, ohne mörderisch stressig zu werden. Hoffe ich. Diesmal bin ich ziemlich unerbittlich mit mir selbst und verlege keinen der privaten Termine ins Nirwana, denn ich möchte auch, dass wir trotz viel Arbeit unsere Freunde treffen, Dinge unternehmen, mal was anderes sehen. Die Müdigkeit ist wie eine kleine Warnglocke im Hinterkopf, die mahnend anschlägt und mich daran erinnert, dass ich auch Entspannung nicht vernachlässigen darf, aber ich möchte auch nicht wieder monatelang nur arbeiten und schlafen wie damals, als das Fieber zum ersten Mal kam. Es ist Frühling.

Abgesehen davon (Arbeit und Fieber) hat das Leben momentan keine besonderen Herausforderungen auf Lager, und so habe ich mir ein paar Ziele gesetzt, denn ich brauche Reibung. Ich vergesse keinen Tag lang, was für ein Glück wir haben, hier zu zweit in unserem hübschen Häuschen und unserem schönen Leben, ganz im Gegenteil, es ist mir sehr bewusst und zwar ständig. Trotzdem brauche ich immer auch etwas, in das ich meine Krallen graben kann, das entspricht nun mal meiner Natur. Ziele also. Und Entspannung. Muss doch beides zu schaffen sein ... Könnte also passieren, dass ich mitten am hellen Nachmittag noch mal und zwar zum dritten Mal heute ins Bett gehe (es war eine Menge Ingwer im Essen in den letzten Tagen und alle Legenden über das Zeug sind wahr).

Samstag, 22. Mai 2004 • Link

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